ZWEEnHALB – der Grill aus Berlin

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Edelstahlgrill mit Holzkohle anfeuern

Ich hatte die Möglichkeit, den Grill ZWEEnHALB zu testen. Er wurde mir freundlicherweise vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt. Es handelt sich bei diesem Grill um einen kleinen und transportablen Holzkohlengrill aus Edelstahl. Er wurde vom Berliner Designer Philipp Sack entworfen und wird zu 100% in Deutschland gefertigt – daher auch die Bezeichnung „ZWEEnHALB – der Grill aus Berlin“. Im folgenden berichte ich über meine Eindrücke und Erfahrungen, die ich mit diesem Grill und der (optional) erhältlichen Grillzange „FlachwieFlunder“, gemacht habe.

Eckdaten des ZWEEnHALB

  • gefertigt in Deutschland, zu 100% aus Edelstahl (2,5 mm dick)
  • Gewicht: ca. 4 kg (selbst gewogen und ohne Holzbretter: 4128 g)
  • Transportmaße: 3,7 x 34,0 x 32,3 cm (H x B x T)
  • Edelstahlteile sind spülmaschinengeeignet
  • Brennraum: 1,2 Liter
  • Zwei Bretter zum Transport, fungieren zeitgleich als Servier- und Schneidebrett

Verpackung

Der Grill wird ordentlich verpackt in einem großen Umkarton geliefert. Die Verpackung des Grills selbst ist ordentlich durchdacht und sorgt für einen sicheren Transport bzw. Versand. Nichts kann verrutschen oder auf irgendeine Arte und Weise Schaden nehmen.



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Aufbau des Grills

Die Einzelteile des Kompaktgrills verstecken sich zwischen zwei Holzplatten aus wasserfest verleimtem Sperrholz (Buche). Zusammen gehalten wird das Paket mit Hilfe eines Nylongurtes. Ein sicherer Transport zum Wohnwagen, Auto oder bis zur nächsten Wiese ist somit gewährleistet. Sehr schön sind auch die Aussparungen in den Holzplatten. So hat man ZWEEnHALB gut in der Hand. Aber bauen wir den Grill aus Berlin einmal zusammen… Laut Hersteller benötigt das nicht mehr als 2,5 Minuten Zeit (ZWEEnHALB).

Es ist zwar eine kleine Bildanleitung für den Zusammenbau im Lieferumfang – aber ganz ehrlich – die benötigt man nicht wirklich. Der Aufbau ist nahtlos selbsterklärend. Die fünf Edelstahlteile sind sauber geschichtet und werden mit drei Bolzen auf dem Brett gehalten. Einfach nach und nach die Edelstahlteile abnehmen und der Logik nach zusammen stecken. Mir fällt gerade hier die saubere Verarbeitung auf. Keine scharfen Kanten oder Ecken. Hier hat man also nichts billiges in der Hand. Die einzelnen Teile werden durch 4 Splinte zusammen gehalten. Ich verzichte bewusst auf einzelne Bilder des Aufbaus. So kinderleicht wie es ist, muss darauf auch kein Wert gelegt werden. Viel wichtiger ist aber das Ergebnis. So sieht das gute Stück dann aus:

Edelstahlgrill Holzkohle

Der Grill aus Berlin steht sehr stabil! Der kleine ZWEEnHALB hält mit Sicherheit einem kleinen Sturm stand. Alles schließt dicht ab, keine großen Spaltmaße oder ähnliche Dinge, die man bemängeln könnte.

Vergessen wir aber nicht die Grillzange FlachwieFlunder (optional erhältlich) und die beiden Bretter! Die Grillzange besteht aus zwei Teilen – Edelstahl – und wird einfach zusammen gesetzt. Die beiden Edelstahlteile haben am oberen Ende eine Aussparung dafür – und fertig. Sie wirkt vielleicht etwas wackelig und man muss sich etwas an sie gewöhnen.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass hier Funktionalität und Platzersparnis im Vordergrund stehen! Für das grillen unterwegs ist die Zange perfekt. Ein großer Vorteil dieser Zange außerdem: sie kann mit den Einzelteilen des Grills zwischen den beiden Brettern transportiert werden. Alles in allem eine super Sache. Des Weiteren kann die Zange auch zum anheben des Grillrosts verwendet werden. Hierzu zerlegt man die Zange und nutzt die Aussparungen in den Griffenden.

Nutzung

ZWEEnHALB kann direkt auf Rasen oder andere empfindliche Materialien gestellt werden. Er strahlt kaum Wärme nach unten ab. Es ist auch möglich, die Bretter welche als Transportverpackung dienen, als Unterlage zu verwenden. So habe ich es gemacht. Ein Brett wurde als Unterlage für den Grill genutzt, das zweite Brett als Ablage für Grillutensilien. Beim Camping kann auf den Brettern auch geschnitten oder direkt serviert werden.

In unserem Test habe ich die Brennkammer mit Holzkohle gefüllt und etwas Grillanzünder darüber gegeben. Normalerweise nutze ich natürlich einen Anzündkamin aber auf Reisen noch so ein Teil herum tragen? Der Test soll praxisnah sein, daher habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Flasche Grillanzünder gekauft 😉 Das scheint mir unterwegs doch etwas logischer. Also angezündet und gewartet.

Durch die vorhanden Öffnungen entsteht ein super Luftstrom – schon nahe dem Kamineffekt – und das Brennmaterial wird optimal durchgeglüht. Die Kohle habe ich einmal umgeschichtet und nach 20 Minuten konnte es los gehen. Der Grill ist hauptsächlich für das direkte grillen ausgelegt. Aber auch das Schaffen einer indirekten Zone ist möglich. Hierfür einfach die Kohle auf einer Seite nicht so hoch anhäufen. Der Grill aus Berlin bringt eine unerwartet hohe Temperatur – richtig stark! Nebenbei macht es einfach Spass, dem brennenden Kerl zuzuschauen.

Der Grill aus Berlin im Test!

Ich habe mich für Bratwürste und Tomaten zum Abendessen entschieden. Es wird aufgelegt und brutzelt direkt ordentlich los. Ich bin schon begeistert. Die Tomaten (etwas Öl haben sie vor dem auflegen abbekommen) kann ich jederzeit anheben, am Edelstahlrost klebt nichts fest. Die indirekte Zone läuft also.

Kommen wir zum wenden der Bratwürstchen. Die Grillzange in ihrem ersten Praxistest. Der Hersteller weißt darauf hin, dass man die Zange wie einen Wender verwenden soll. Dem kann ich nur zustimmen! Fährt man mit einer Zangenseite unter die Bratwurst, kann man problemlos zupacken und die Bratwurst wenden.

Holzkohlengrill und Bratwurst

Von oben hat man wenig erfolg – das Grillgut rutscht meistens direkt wieder aus der Zange. Beim wenden und hantieren mit der Grillzange sollte man auch wirklich etwas achtsam sein. Da die Grillfläche über keinen Rand bzw. Abschluss verfügt, flutscht auch mal schnell eine Wurst vom Grill und landet auf der Wiese.

Es hat aber am Ende alles gut geklappt und es konnte endlich angerichtet werden. Der Hunger war groß und wir sollten nicht enttäuscht werden. Geschmeckt hat alles so, wie man es sich vorstellt. Wunderbar!

Wurst vom Holzkohlegrill



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Kommen wir noch zum leidigen Thema der Reinigung. Der Grill ist aufgrund der kleinen Brennkammer relativ schnell abgekühlt. Die Asche wird ausgeleert und der Grill in seine Einzelteile zerlegt. Ich habe zu einer Bürste gegriffen und etwas Wasser verwendet. Die Teile können aber auch im Geschirrspüler gereinigt werden. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass die Grillteile abgetrocknet werden sollten. Auch Edelstahl kann Flugrost ansetzen! Mehr braucht es nicht um ZWEEnHALB für den nächsten Einsatz zu säubern. Alle paar Monate kann man in Seife getränkte Stahlwollepads verwenden um den Grill zu reinigen. Danach sieht er wirklich aus, wie neu.

Die Edelstahlteile werden wieder zwischen die beiden Holzbretter gesetzt und das ganze mit dem Nylongurt fixiert. Fertig!

Fazit zum ZWEEnHALB

Ein toller Grill! Vom Gewicht her vielleicht nichts für eine lange Wanderung mit anschließendem BBQ, aber von der Größe und Kompaktheit her, wirklich super. Wer mit dem Auto, Wohnwagen, Motorrad oder sonstigen Dingen unterwegs ist, sollte über diesen Grill nachdenken. Auch daheim auf der Wiese, für zwischendurch, eine Option.

Ich möchte auch noch einmal das Gewicht erwähnen, falls ihr die Holzbretter daheim lasst: 4128 Gramm habe ich gewogen. Also auch eine Möglichkeit, den Kleinen unterwegs zu nutzen und um gleichzeitig etwas Gewicht zu sparen. Die schönen Bretter sollte man ja eh schonen 😉

Sehr durchdacht ist der ZWEEnHALB und jedes Teil hat seine verdiente Funktion. Keine Schnörkelei oder Spielkram. Einfach und schnell was auf den Grill hauen. Und das Teil sieht auch noch außergewöhnlich stark aus und hebt sich einmal von der Masse ab. Für maximal drei Personen würde ich ihn nutzen. Für darüber hinaus gehende Mengen ist die Grillfläche vielleicht doch etwas zu klein.

An die Grillzange muss man sich gewöhnen, aber wenn man die Vorteile bedenkt, die sie im Zusammenhang mit der Nutzung des kleinen Grills bringt, ist eine Anschaffung schon empfehlenswert.

Eine Kaufempfehlung ist also gegeben. Ich werde den Grill aus Berlin sicher wieder verwenden!

Solltet ihr nun heiß auf diesen Grill geworden sein, findet ihr weitere Informationen auf der Website des Herstellers:

Der Grill aus Berlin



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